Polizei nahm Kontakt zum Bundesluftfahrttamt auf
Eisbrocken durchschlagen Hausdach

Eiskugeln sind am Mittwoch in Lennestadt vom Himmel geflogen und haben das Dach eines Hauses durchschlagen und ein weiteres beschädigt. Die Polizei vermutet, dass die Klumpen von einem Flugzeug abgeworfen wurden.

HB LENNESTADT. Eine fußballgroße Eiskugel ist am Mittwoch in Lennestadt (Nordrhein-Westfalen) vermutlich aus einem Flugzeug vom Himmel gefallen und hat das Dach eines Hauses durchschlagen. Die 35- jährige Hausbesitzerin war durch den lauten Aufschlag auf dem Dachboden auf den Eisklumpen aufmerksam geworden. Das Dach wurde auf etwa zwei Quadratmetern abgedeckt. Ein weiterer, kleinerer Brocken beschädigte ein Nachbarhaus. Verletzt wurde niemand.

Die Herkunft der Eis-Geschosse ist noch ungeklärt. Die Polizei in Olpe vermutet, dass sie von einem Flugzeug abgeworfen oder verloren wurden. Es handele sich vermutlich aber nicht um einen Fäkalien- Klumpen, so die Polizei. Nach Zeugenaussagen sei das Eis relativ klar und durchsichtig gewesen.

Die Beamten vor Ort hätten direkt Kontakt zum Bundesluftfahrtamt in Braunschweig aufgenommen, das um die Sicherstellung des großen Eisbrockens bat. Kurz nach der 35-Jährigen meldete sich ein Nachbar der Frau bei der Polizei. Am Dach seines etwa 300 Meter entfernten gelegenen Elternhauses hatte ein zweiter Eisbrocken mit einem Durchmesser von etwa 15 Zentimetern die Schiefereindeckung auf etwa einem halben Quadratmeter beschädigt.

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