Positive Tests in Rumänien
Nach ersten Fällen von Vogelgrippe Quarantäne für Donaudelta

Nach dem Verdacht erster Vogelgrippefälle in Europa haben die rumänischen Behörden am Samstag das gesamte Donaudelta und den Verwaltungskreis Tulcea unter Quarantäne gestellt. Bei drei in einem Fischerdorf im Donaudelta verendeten Hausenten hatten Laboranalysen in Bukarest am Freitag Antikörper der gefährlichen Vogelseuche festgestellt.

HB BUKAREST. Proben wurden nach London geschickt, um das Vogelgrippe-Virus bestätigen zu lassen. „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Resultate (der Überprüfung in London) negativ ausfallen, sind gleich Null“, sagte Landwirtschaftsminister Gheorghe Flutur, wie der Fernsehsender „Realitatea TV“ am Samstag meldete.

Ein Krisenstab wurde eingerichtet. Die 400 Familien zählende Ortschaft Ceamurlia de Jos im Süden des Donaudeltas wurde völlig von der Außenwelt abgeschottet. Auf den Gehöften dort hatte das Geflügelsterben schon am 26. September begonnen, hieß es. Mehrere Hundert Hühner, Enten und Gänse seien verendet. Einheimische berichteten von toten wilden Schwänen im angrenzenden See. Im Fischerdorf Maliuc im mittleren Donaudelta seien in den letzten Wochen ebenfalls viele tote Schwäne gesichtet worden. Laborergebnisse zu diesen verendeten Vögeln lägen noch nicht vor, hieß es. In den vergangenen Monaten wurden insgesamt 7000 verendete Vögel, einschließlich Zugvögel, in Rumänien auf das Virus der Vogelgrippe geprüft worden.

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