Regierung über Lösegeldzahlung im Unklaren
Schweiz beteiligt sich an Kosten der Geiselbefreiung

Die Schweiz wird sich an den Kosten für die Befreiung der Sahara-Geiseln beteiligen. Das sagte die Schweizer Außenministerin Micheline Calmy-Rey am Mittwoch nach der Rückkehr der vier Schweizer Geiseln nach Zürich.

HB/dpa ZÜRICH. Marc Hediger (42), Reto Walther (35), Silja Stäheli (19) und Sibylle Graf (20) wurden von Angehörigen und Freunden empfangen. Anschließend fuhren sie, von der Öffentlichkeit weitgehend abgeschirmt, in ihre Heimatgemeinden in der Deutschschweiz zurück.

Calmy-Rey verwies vor Journalisten darauf, dass auch die Reiseversicherungen der Schweizer Geiseln in Anspruch genommen werden sollen. Die Reisenden seien grundsätzlich für Risiken selber verantwortlich. Deswegen gebe es auch Reisewarnungen des Außenministeriums in Bern.

Zur Frage einer Lösegeldzahlung sagte der Chef des Schweizer Krisenstabes, Botschafter Peter Sutter: „Wir können und wollen nicht wissen, wie die malischen Unterhändler eine Lösung erreicht haben.“ Die Schweiz werde sich „solidarisch-anteilsmäßig“ an den Kosten der Geiselbefreiung beteiligen, sobald die Gesamtausgaben auf dem Tisch lägen.

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