Region Piemont stark betroffen
Dürre in Italien fordert weiteres Todesopfer

Nach vielen regenarmen Monaten und zuletzt sieben Tagen Dauerhitze ist am Montag ein 60-jähriger österreichischer Tourist in Jesolo bei Venedig gestorben. Langsam wird die Lage allen voran im Norden Italiens dramatisch, berichtet der italienische Zivilschutz. Auch geht die Angst um, die Stromversorgung könnte auf Grund der hohen Belastung zusammenbrechen.

HB ROM. „Bis Mitte Juli können wir wohl durchhalten und hoffen, dass es regnet, aber wenn nicht bald etwas Wasser vom Himmel fällt, wird die Situation im Norden dramatisch“, betonte der Chef des italienischen Zivilschutzes, Guido Bertolaso. Unterdessen hat die Hitzewelle ein weiteres Todesopfer gefordert.

In Jesolo bei Venedig sei ein 60-jähriger österreichischer Tourist vermutlich in Folge eines Hitzschlages gestorben, berichtete die Zeitung „La Stampa“ am Montag. Insgesamt seien damit innerhalb weniger Tage schon sieben Menschen der Schwüle erlegen. Für ältere Menschen gibt es bereits Telefonberatung, bei der sie sich über Schutzmaßnahmen gegen die Hitze informieren können.

Am schwersten ist die Region Piemont betroffen. Dort sei der Pegel des Lago Maggiore in kürzester Zeit um 19 Zentimeter gesunken, während auch der Fluss Po und der Gardasee mittlerweile bedrohlich wenig Wasser führten. „Italien sitzt auf dem Trockenen“, titelte eine Zeitung. Zudem drohten wieder Probleme mit der Stromversorgung, hieß es weiter. Der übermäßige Einsatz von Klimaanlagen und Ventilatoren könnte - wie bereits im Hitze-Sommer 2003 - landesweit zu Blackouts führen.

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