Reparatur erfolgreich
Fischtrawler„Sparta“ auf dem Heimweg

Reparatur gelungen: Der havarierte Fischtrawler„Sparta“ ist wieder so weit in Schuss, dass er aus eigener Kraft das Eismeer verlassen kann. Solange die Gefahrenzone nicht verlassen ist, gibt es Geleitschutz.
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WellingtonDer russische Fischtrawler, der nach einer Eisberg-Kollision fast zwei Wochen in der Antarktis festsaß, ist wieder frei. Das Leck konnte so weit repariert werden, dass die „Sparta“ ihre Fahrt mit eigenem Antrieb wieder aufnehmen konnte, berichtete das neuseeländische Zentrum für Seenotrettung am Mittwoch. Der südkoreanische Eisbrecher „Araon“ eskortierte das Fischerboot durch das gefährliche Eis im Südpolarmeer Richtung Neuseeland.

Die „Sparta“ hatte am 16. Dezember 3700 Kilometer südöstlich von Neuseeland einen Eisberg gerammt und meldete Wassereinbruch. Im Rumpf klaffte ein 30 Zentimeter langes Loch. Die 32 Mann an Bord pumpten das Wasser permanent ab, konnten das Leck aber nicht reparieren. Die neuseeländische Luftwaffe warf zusätzliche Pumpen und Diesel auf dem Eis in der Nähe des verunglückten Trawlers ab.

Es dauerte zehn Tage, bis richtige Hilfe kam: Mit der Besatzung des Eisbrechers „Araon“ gelang es den Fischern, das Leck notdürftig zu reparieren. Zwar konnte nicht wie geplant von außen eine Stahlplatte über das Loch geschweißt werden. Jedoch bugsierte die Mannschaft innen einen Zementblock vor das abgedichtete Leck. Damit wurde die „Sparta“ wieder seetüchtig.

Die „Sparta“ werde zunächst zu ihrem Schwesterschiff „Chiyo Maru 3“ aufschließen und dann weiter nach Lyttelton an der Südküste Neuseelands fahren, sagte einer der Koordinatoren im Rettungszentrum, Chris Henshaw. Wenn das Schiff aus der Zone mit den gefährlichen Eisschollen heraus sei, sollte die Weiterfahrt kein Problem sein.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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