Rettung der Bergleute
Wie mit ausgeklügelter Technik das Chile-Wunder gelang

Emotionen drängten sich bei der Rettung der 33 mehr als 600 Meter unter der Erde eingeschlossenen Kumpel in den Vordergrund. Dahinter standen perfekte Vorbereitung und ausgeklügelte Technik. Auch deutsche Firmen waren beteiligt – wenn auch nur am Rande.

SAN JOSÉ/DÜSSELDORF. Mario Sepúlveda ist das Gesicht dieser Rettung, die immer wieder zwischen gigantischer Reality-Show und technischer Meisterleistung hin und her schwingt. Der Sprecher der Mineros wird als Zweiter aus gut 600 Metern Tiefe nach oben gezogen. Die Rettungskapsel „Phönix 2“ befindet sich noch unter der Erde, da sind seine Freudenschreie schon zu hören. Dann springt der 41-Jährige heraus, umarmt seine Frau einmal, drückt Präsidenten Sebastián Piñera drei Mal ans Herz, verteilt Felsbrocken, springt umher, schreit es heraus: „Es lebe Chile, Scheiße!“ Retter, Angehörigen und Journalisten antworten im Chor: „Chi Chi Chi, Le Le Le, mineros de Chile“.

Vornehmer, aber...

 
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