Sachsen-Anhalt
Lkw-Fahrer soll Busunglück mit 13 Toten verursacht haben

Das Busunglück auf der Autobahn A14 in Sachsen-Anhalt mit 13 Toten soll von einem Lastwagenfahrer verursacht worden sein: Der Mann soll ungebremst auf den Reisebus aus Nordrhein-Westfalen aufgefahren sein. Die Zahl der Verletzten wurde unterdessen nach oben korrigiert.

HB KÖNNERN. Keiner der Schwerverletzten schwebe mehr in Lebensgefahr. Den 36 Verletzten gehe es den Umständen entsprechend gut, teilte die Polizeidirektion in Dessau am Dienstag mit. Gegen den Fahrer des Lastwagens sei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet worden. Bei den 13 Getöteten handelt es sich und sieben Männer und sechs Frauen.

In dem mit 49 Menschen besetzten Bus war eine Seniorengruppe aus Hopsten in Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zu einer Städtereise nach Dresden. Der mit insgesamt 49 Menschen besetzte Bus hatte nach dem Aufprall des Lastwagens vor dem Sturz in die Böschung noch ein Auto berührt, dessen Insassen aber nicht verletzt wurden.

Der Bus war am Montagnachmittag an der Autobahn 14 zwischen Plötzkau und Könnern in Sachsen-Anhalt einige Meter die Böschung hinab gestürzt und auf dem Dach liegen geblieben. Viele Opfer wurden in dem Wrack eingeklemmt und konnten zum Teil erst nach Stunden befreit werden. Auch die Identifizierung der Toten nahm mehrere Stunden in Anspruch. Die Autobahn wurde am frühen Dienstagmorgen nach zehneinhalb Stunden wieder freigegeben.

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