Schäden in Städten am Gardasee
Erdbeben erschüttert Norditalien

Am frühen Donnerstag richtete ein Erdbeben mit einer Stärke von 5,2 auf der Richterskala Unheil in Norditalien an. Betroffen sind Städte von Genua im Wesetn bis Venedig im Osten. Die Menschen reagierten mit Panik.

HB ROM. Mindestens vier Menschen seien leicht verletzt worden, hieß es in den ersten Berichten. Dem Zivilschutz zufolge wurden entlang des Gardasees mehrere ältere Gebäude beschädigt.

Menschen beeilten sich, aus ihren Häusern zu kommen. Als Vorsichtsmaßnahme wurden mehrere Krankenhäuser in der Region evakuiert. In Italien kommt es immer wieder zu Erdbeben, wobei Erdstöße im Norden jedoch seltener als im Süden sind.

Regierungsvertreter in Rom teilten mit, das Beben habe die Region um Mitternacht erschüttert. Das Epizentrum habe in der Provinz Brescia nahe den Städten Treviso Bresciano, Tuscolano Maderno und Gardone Riviera gelegen. Altbauten in Städten am Gardasee wiesen Risse in den Fassaden auf. Einige verlassene Bauernhöfe in der Umgebung stürzten ein. In Salo und anderen Städten am Gardasee kontrollierte die Feuerwehr die Statik von Häusern.

2002 wurde die im Süden gelegene Stadt San Giuliano di Publia von einem Beben erschüttert. Dabei stürzte eine Schule ein, 30 Menschen wurden getötet. Die meisten von ihnen waren Schüler. Am 23. November 1980 kamen bei einem schweren Erdbeben in Süditalien mehr als 3000 Menschen ums Leben.

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