Schwedens König
Carl Gustaf und der Besuch im Strip-Club

Hat Carl Gustaf vor 15 Jahren einen Strip-Club in Atlanta besucht oder nicht? Schwedens König verneint, der Ex-Manager der Bar bejaht. Und dann gibt es da ja angeblich auch noch Bilder von anderen Ausflügen.
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StockholmDie Attacken gegen Schwedens König wegen angeblicher Rotlicht-Kontakte reißen nicht ab: Als Reaktion auf ein Interview von Carl XVI. Gustaf (65) haben Boulevardblätter am Donnerstag Mitschnitte von Aussagen zu einer royalen Visite im „Gold Club“ in Atlanta vor 15 Jahren veröffentlicht. Der Ehemann von Königin Silvia (67) hatte im Interview mit der Nachrichtenagentur TT ausdrücklich bestritten, diesen Strip-Club während der Olympischen Spiele 1996 besucht zu haben.  

Auf dem Band berichteten der Ex-Manager des Clubs, Roy Ciccola, sowie Heather Rellinger, die dort früher als „VIP-Betreuerin“ arbeitete, über direkten Kontakt mit dem schwedischen König. Carl Gustafs Stabschef in Atlanta, Håkan Pettersson, sagte dagegen der Zeitung „Aftonbladet“: „Ich bin dem König nie von der Seite gewichen. Wir waren nicht in so einem Club.“ Der König selbst hatte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TT auch andere angebliche Besuche von Strip-Bars sowie „Herrenabende“ mit bezahlten jungen Frauen bestritten.  

Der frühere Stockholmer Nachtclubbetreiber Mille Markovic kündigte an, bald verfängliche Bilder mit dem König zu veröffentlichen. Carl Gustaf hatte dazu erklärt: „Nein, die kann es nicht geben.“ „Aftonbladet“, das größte Stockholmer Boulevardblatt, hatte am Mittwoch die Abdankung des 65-jährigen Ehemanns von Königin Silvia verlangt: „Der König sollte einsehen, dass es Zeit für die Abdankung ist. Aus Respekt vor dem Volk.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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