Sechs Fischer werden in der Ostsee vermisst
Fischerboot mit sechs Personen gesunken

Seit Dienstag wurde das Fischerboot "Astrida" vermisst. Seit Mittwoch ist klar, dass der Kutter im schwedischen Teil der Ostsee geskunken ist. Von den sechs Fischern fehlt noch immer jede Spur.

HB STOCKHOLM/RIGA. Im schwedischen Teil der Ostsee vor der lettischen Insel ist offenbar am Dienstag ein Kutter mit sechs Fischern an Bord gesunken. Seit Dienstag wurde der Kutter "Astrida" vermisst. Soweit bekannt ist, hatten die Fischer zuvor jedoch keinen Notruf abgesetzt. Wie schwedische und lettische Nachrichtenagenturen am Mittwoch unter Berufung auf die Küstenwachen berichteten, fehlt von den Fischern bisher jede Spur. Das Wrack konnte mittlerweile geortet werden. Schwedische Taucher haben am Mittwoch damit begonnen, das Wrack zu untersuchen. Die lettische Seefahrtsbehörde gab an, dass das 25 m lange Boot die letzten technischen Kontrolluntersuchungen ohne Beanstandung durchlaufen habe. Die "Astrida" war 1996 vom Stapel gelaufen und galt auch nach Behördenangaben aus Riga als technisch einwandfrei. Nach ersten Erkenntnissen weisen Schäden am Schiffsrumpf daraufhin, dass das Schiff in Folge einer Kollision gesunken ist. Vor der Unglücksfahrt hatte die "Astrida" etwa 65 kilometer südlich der schwedischen Ostseeinsel Öland geankert.

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