Sieg im zweiten Anlauf
Lou: „Let's Get Happy“ ist mein Lebensmotto

Kurz nach dem Sieg beim deutschen Grand- Prix-Vorentscheid in Kiel konnte Sängerin Lou (39) ihr Glück noch gar nicht fassen: „Ich bin völlig neben der Schiene“, meinte die dynamische 39-Jährige, die von ihrem Komponisten Ralph Siegel (57) als „Powerfrau mit ungebündelter Energie“ beschrieben wird. „Kein gecastetes Model, sondern eine Sängerin mit Leib und Seele und mit unverkennbarer Stimme.“

HB/dpa KIEL/HAMBURG. Der Titel ihres Grand-Prix-Beitrags „Let's Get Happy“ ist für Lou ein echtes Lebensmotto. Die Sängerin mit den leuchtend karottenroten Haaren, die mit vollständigem Namen Lou Hoffner heißt, kam als Sonntagskind auf die Welt und wuchs in einer Familie auf, in der schon immer viel gesungen wurde.

Die Künstlerin mit schwäbischer Herkunft versprüht in der Öffentlichkeit stets Fröhlichkeit und sagt selbst über ihr Gute- Laune-Lied: „Er ist mir wie auf den Leib geschrieben und eigentlich mein Lebensmotto in allen noch so schweren Lagen.“ Es sei ein Song, „der alle Sorgen eines jeden vergessen lässt“, meinte Lou.

Schon einmal hatte sie mit einem Pop-Song aus der Feder des Grand- Prix-Veteranen Siegel die Fans des Wettbewerbs begeistert: Vor zwei Jahren war sie mit ihrem Beitrag „Happy Birthday Party“ auf dem dritten Platz der Vorentscheidung gelandet.

Für die ausgebildete Apothekenhelferin war es schon immer ein Kindheitstraum, „einmal für Deutschland zu singen“. Schon als kleines Mädchen stand sie nach eigener Aussage in Mutters Nachthemd, hochhackigen Stöckelschuhen und mit einem Kochlöffel als Mikrofon vor ihrem Publikum.

Gesungen hat Lou schon immer und überall, ob früher in der Pizzeria und Bierbar ihrer Schwester oder seit 15 Jahren mit ihrer „Party-Gang“ bei Auftritten im In- und Ausland. Am 24. Mai darf sie sich nun ihren größten Wunsch erfüllen und im lettischen Riga international für Deutschland auftreten. Dort will sie „ihr Bestes geben“ und einen „anständigen Platz“ holen.

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