Staat haben Arbeitslose nichts zu erwarten
Eher Straßenverkäufer als Bettler

Mit Bauchladen und Kunststückchen kämpfen täglich tausende von Menschen in Argentinien gegen die Armut.

HB BUENOS AIRES. In der Millionen-Metropole Buenos Aires versuchen sich täglich tausende Menschen mit Bauchläden und teils waghalsigen Kunststückchen über Wasser zu halten. Zum Beispiel an der Straße „9 de Julio“, die den Ruf hat, die breiteste der Welt zu sein. Eine Sekundenanzeige neben der Ampel gibt an, wie viel Zeit noch bleibt, bis sich die Autos auf den 16 Spuren wieder in Bewegung setzen. Ein kleines Mädchen steht inmitten der Autos, Busse und Motorrädern mit heißlaufenden Motoren und gestressten Fahrern, jongliert mit vier Bällen. Dann bittet sie um eine kleine Gage. Wenn sie Glück hat, bekommt sie mal 50...

 
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