Stabile Umlaufbahn
Teilerfolg für europäische Mars-Forscher

Mit ihrer Mars-Expedition hat die Europäische Weltraumagentur (ESA) einen großen Erfolg errungen: Die Sonde „Mars-Express“ schwenkte in eine Bahn um den Roten Planeten ein. Doch das Landegerät Beagle 2 sendet keine Signale.

HB DARMSTADT. Die Forscher fieberte am ersten Weihnachtstag der Nacht entgegen, um Signale vom Landegerät „Beagle 2“ zu erhalten. Ein erster Kontaktversuch war am Donnerstagstagmorgen fehlgeschlagen.

„Europa umkreist den Mars. Jetzt beginnen zwei Jahre der Forschung“, kommentierte Jean-Jacques Dordain, ESA-Generaldirektor, in Darmstadt das ambitionierte Projekt. „Heute ist ein großer Tag für die europäische Raumfahrt“, freute sich Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD), die zur ESA gekommen war. „Es wäre die Krönung, wenn jetzt auch noch „Beagle 2“ Signale senden würde.“

Die Experten des Darmstädter Raumfahrtkontrollzentrums (ESOC) empfingen am Morgen die Daten von „Mars-Express“, die auf eine stabile Umlaufbahn hinwiesen. Man werde nicht nur viel über den Mars lernen, sondern auch eine ganze Menge über das Sonnensystem, betonte Dordain. „Wir haben einige Zeit keine Signale bekommen, haben jetzt aber wieder Kontakt“, berichtete der ESA-Experte Walter Flury.

Die fehlenden Lebenszeichen der Landeeinheit trübten die Freude über die Steuerung von „Mars-Express“ in den Orbit etwas. Die Signale von „Beagle 2“ waren gegen 7.30 Uhr erwartet wurden. Sie sollten von der US-Sonde „Odyssey“ aufgefangen werden.

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