Stärke 5,1
Erdbeben erschüttert Tokio

Ein Erdbeben der Stärke 5,1 hat am Sonntag den Großraum der japanischen Hauptstadt Tokio erschüttert. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen jedoch zunächst nicht vor.

HB TOKIO. Eine Gefahr durch Flutwellen bestand nicht, wie die Meteorologische Behörde in Tokio mitteilte. Das Erdbebenzentrum lag in rund 40 Kilometer Tiefe im Süden der Tokioter Nachbarprovinz Ibaraki.

In der japanischen Hauptstadt gerieten Hochhäuser ins Schwanken. Die Erschütterungen lösten Alarmanlagen aus und rüttelten in vielen Geschäften Waren aus den Regalen. Die Untergrundbahnen der Hauptstadt wurden angehalten, setzten sich kurz nach dem Beben jedoch wieder in Bewegung. Wie die Züge des Fernverkehrs wurde für einige die Geschwindigkeit gedrosselt, berichtete der amtliche Fernsehsender NHK. Auf Tokios Flughafen Haneda wurden zwar die Rollbahnen für einige Minuten gesperrt, was aber keine nennenswerten Verspätungen nach sich zog, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete.

Japan ist eines der am stärksten durch Erdbeben gefährdeten Länder der Welt, weil es in einer Region liegt, in der vier tektonische Platten aneinandergrenzen. Rund 20 Prozent aller weltweiten Erdbeben der Stärke 6 oder höher ereignen sich dort. In der Stadt Kobe starben 1995 bei einem Beben der Stärke 7,3 mehr als 6400 Menschen.

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