Südasien
Kaum noch Hoffnung auf Beben-Überlebende

Das verheerende Erdbeben in Nordindien und Pakistan hat bisher mehr als 21 000 Todesopfer gefordert. Die Behörden rechnen jedoch damit, dass sich die Zahl noch verdoppeln wird. Angesichts der Katastrophe nahm Pakistan jetzt ein Hilfsangebot des Erzfeindes Indien an.

HB MUZAFFARABAD. In der südasiatischen Bebenregion schwinden die Hoffnungen, drei Tage nach der Katastrophe noch Überlebende unter den zusammengestürzten Wohnhäusern, Büros und Schulen zu finden. Die Behörden in den am stärksten betroffenen Regionen halten inzwischen bis zu 40 000 Todesopfer für möglich. Mindestens 12 000 Menschen gelten derzeit als vermisst.

Das zerstörerische Erbeben lässt die beiden verfeindeten Staaten Indien und Pakistan zusammenrücken. Zum ersten Mal seit Menschengedenken wird Indien eine Hilfslieferung in Richtung des Nachbarlandes auf den Weg bringen, wie die indische Zeitung „The Telegraph“ am Dienstag meldete. Ein Transportflugzeug der Luftwaffe soll bereits in Kürze mit rund 25 Tonnen Hilfsgütern an Bord starten, darunter dringend benötigte Zelte, Decken, Medikamente und Nahrungsmittel.

Bildergalerie: Verheerendes Erdbeben in Südasien

Gemeinsame indisch-pakistanische Rettungseinsätze wird es jedoch nicht geben, teilte das pakistanische Außenministerium mit. Seit ihrer Unabhängigkeit von britischer Kolonialherrschaft 1947 haben Indien und Pakistan drei Kriege gegeneinander geführt, zwei davon um das geteilte Kaschmir.

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