SXSW
Das Geschäft mit dem Parkplatz-Mangel

Austin ist eine der am schnellsten wachsenden Städte in den USA. Start-ups für Mobilität boomen – Parkplätze werden zu Mangelware. Daraus ergibt sich ein neues Geschäftsfeld für junge Unternehmen.
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AustinWer nach Austin „Downtown“ fährt, erlebt ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits sieht er das alte, beschauliche Austin, geprägt von kleinen typisch texanischen Gebäuden – etwa an der berühmten 6th Street. Andererseits sind da im Hintergrund diese gewaltigen Hochhäuser, viele davon klotzig, klobig.

Der nicht immer gelungene Spagat zwischen dem historischen und dem modernen Austin ist auch eine Folge des Erfolgs der Stadt. Die Metropole ist eine der am schnellsten wachsenden Städte in den USA. „Jeden Tag ziehen rund 150 Leute hierher um“, sagt Gordon Daugherty, Managing Director von Capital Factory, einem Start-up-Förderer aus Austin. Die Stadt kommt an ihre Grenzen.

Kein Wunder also, dass in Austin Start-ups für Mobilität Hochkonjunktur haben. Gleich fünf davon stellte Capital Factor nun auf dem Festival South by Southwest vor. Zwei davon beschäftigen sich mit einem ganz alltäglichen Problem: fehlenden Parkplätzen. „Stellen Sie sich vor, Sie wollen Essen gehen, finden aber keinen Parkplatz oder können nicht sicher sein, dass Ihr Auto anschließend noch dasteht“, schildert Kevin Uhlenhaker, CEO von NuPark, eine ganz alltägliche Situation: „Da vergeht einem doch die Freude auf das Essen.“

Uhlenhaker und sein Team haben deshalb ein simples, aber gleichwohl intelligentes System zum Parkplatz-Management etwa für Parkhaus-Betreiber entwickelt. Über eine App kann der Fahrer schauen, wo für wie lange ein Stellplatz verfügbar ist, buchen und bezahlen. Die Zufahrtskontrolle erfolgt über eine Erfassung des Nummernschildes. Um das möglichst einfach zu gestalten, bietet NuPark ein mobiles Kamerasystem an, das zum Beispiel auf das Dach des eines Autos montiert werde kann, etwa der Servicewagen für das Parkhaus.

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