Tornado über Oklahoma City
Opferzahl weit nach unten korrigiert

Der Tornado, der im US-Bundesstaat Oklahoma gewütet hat, kostete weit weniger Menschen das Leben, als zunächst befürchtet. Behörden sprachen von 24 Todesopfern – bislang wurde von mindestens 90 Toten gesprochen.
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Oklahoma City/WashingtonEin extrem starker Tornado hat eine tödliche Schneise bei Oklahoma City geschlagen und einen Vorort der US-Metropole völlig verwüstet. Nach neusten Angaben kamen mindestens 24 Menschen ums Leben. Das teilte das Büro des zuständigen Gerichtsmediziners laut US-Medien am Dienstag mit. Vor dieser Korrektur hatten die Behörden von 51 und manche Medien von mehr als 90 Toten gesprochen. Unter den Opfern waren auch Schulkinder.

Mehr als 230 Menschen seien in der Vorstadt Moore verletzt worden, berichtete der Lokalsender KFOR-TV unter Berufung auf Behörden. Knapp 150 mussten laut Medienberichten in einer Klinik behandelt werden. Hunderte verloren ihr Zuhause. Präsident Barack Obama erklärte Teile des Bundesstaats Oklahoma zum Katastrophengebiet und sicherte schnelle Hilfe zu. Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel reagierten bestürzt auf die Katastrophe.

Auf seiner gut drei Kilometer breiten Spur der Verwüstung, die mitten durch ein Wohngebiet führte, hatte der Wirbelsturm eine Grundschule komplett dem Boden gleichgemacht. Mindestens sieben Kinder starben in dem Gebäude, berichteten US-Medien. Weitere Kinder wurden auch am Dienstag noch vermisst.

Die chaotischen Zustände nach dem verheerenden Wirbelsturm könnten laut Medienberichten dazu geführt haben, dass manche Opfer anfangs doppelt gezählt wurden. Es sei aber möglich, dass die endgültige Totenzahl deutlich höher sei.

75 meist jüngere Schüler und Lehrer hätten in der Schule Zuflucht gesucht, als der Tornado am Montag gegen 15 Uhr die 55 000 Einwohner zählende Vorstadt traf. In den Stunden danach wurden zahlreiche überlebende Kinder aus den Trümmern geborgen. Die Suche nach den Opfern ging die ganze Nacht über weiter. Eine zweite Grundschule in Moore wurde stark beschädigt.

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  • Geologisch nicht möglich. Felsgrund.

  • Es gab dann doch Sirenenalarm.

    Die getöteten Menschen - vor allem Kinder - hatten wirklich Pech. Das ist dann doch traurig.

    Die öffentlichen Einrichtungen in Tornado-Risikogebieten sollten verpflichtend mit Bunkern bzw. Kellern ausgestattet sein.

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