Tote und Verletzte
Erdbeben erschüttern Afghanistan und Chile

Bei einem Erdbeben der Stärke 5,1 sind am Freitag im Osten Afghanistans mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Auch in Chile bebte die Erde.

HB KABUL/SANTIAGO DE CHILE. Wie der Direktor der staatlichen afghanischen Katastrophenschutzbehörde, Abdul Mateen Edrak, am Freitag in Kabul mitteilte, lag das Epizentrum des Bebens in der Provinz Nangarhar im Hindukusch-Gebirge - etwa 80 Kilometer östlich der Hauptstadt. Vor allem im Distrikt Shersad habe es große Schäden gegeben. 200 bis 300 Häuser seien eingestürzt, sagte Edrak weiter. Herabstürzende Trümmer hätten etwa 50 Menschen verletzt.

Den Angaben zufolge ereignete sich das Beben kurz nach Mitternacht. Die ersten Rettungskräfte seien bei Tagesanbruch an der Unglücksstelle im Grenzgebiet zu Pakistan eingetroffen und hätten mit den Bergungsarbeiten begonnen. In der Region kommt es immer wieder zu schweren Erdbeben.

Erst Anfang Januar erschütterte ein Beben mit der Stärke 6,4 das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet sowie Teile Kaschmirs. Im Herbst 2005 hatte ein Erdbeben der Stärke 7,6 in der geteilten Kaschmir- Region etwa 74 000 Menschen in Pakistan und Indien das Leben gekostet.

Ein Erdbeben der Stärke 6,3 erschütterte am späten Donnerstagabend den Norden Chiles. Berichte über Schäden oder mögliche Opfer lagen zunächst nicht vor. Wie der Internetdienst emol.com berichtete, ereignete sich das Beben um kurz nach 22 Uhr in der Region Tarapacá rund 1700 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago. Die Gefahr eines Tsunamis bestand nach Angaben der Behörden nicht.

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