Tschechien
Geheimdienstchef erscheint getarnt zu seiner Beförderung

Der Chef des tschechischen Geheimdienstes, Karel Randak, steckte in der Zwickmühle: Er war zum General befördert worden, was eine gesetzlich vorgeschriebene öffentliche Zeremonie mit sich bringt. Seine Anonymität wollte Randak aber um jeden Preis wahren. Also verfiel er auf einen Trick.

HB PRAG. Der 50-Jährige erschien zu der Feier bei Staatspräsident Vaclav Klaus auf der Prager Burg mit einem voluminösen Vollbart, längeren Haaren und großer Brille. Er dürfe sein wahres Gesicht nicht zeigen, da er sich an verdeckten Operationen beteilige, erklärte Randak nach der Veranstaltung.

Allerdings getand Randak ein, dass ihm die Tarnung zu schaffen machte: Er könne es nicht erwarten, sich zu rasieren, seufzte der frühere Berufssoldat: „Angesichts des ganzen Aufwandes wäre ich lieber Oberst geblieben.“

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%