U-Boot-Drama
Russische Marine taktierte wieder

Nach der Rettung von sieben Seeleuten aus einem russischen Rettungs-U-Boot wird in Russland heftige Kritik an der Marineführung laut: Einheimische Medien fanden heraus, dass die Havarie nur durch eine Angehörige der U-Boot-Fahrer bekannt wurde - und dass die Militärs mehr als 24 Stunden nach dem Notsignal verstreichen ließen, bevor sie ausländische Hilfe anforderten.

HB MOSKAU. Die renommierte russische Wirtschaftszeitung "Kommersant" berichtet am Montag, die Frau eines der Matrosen habe am Freitagmorgen anonym bei einem Radiosender auf der Halbinsel Kamtschatka angerufen. Zu diesem Zeitpunkt sei das SOS-Signal der Besatzung bereits fast einen Tag alt gewesen. Etliche weitere Stunden, so "Kommersant", seien vergangen, bis die Regierung in Moskau Japan, Großbritannien und die USA um Hilfe bei der Rettung der Männer bat.

Ein britischer Tauchroboter vom Typ "Super Scorpio" hatte das 13 Meter lange U-Boot namens "Pris" am Sonntag von Kabeln und Schlächen freigeschnitten, die es seit Donnerstag in 190 Metern Tiefe vor Kamtschatka festgehalten hatten....

 
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