Unwetter in Peru
192,5 Liter Regen pro Quadratmeter

Unwetter, Erdrutsche, Überschwemmungen: In Peru spielt das Wetter verrückt – und richtet großen Schaden an. Dahinter steckt offenbar ein Klimaphänomen: Der Pazifik vor der Küste des Landes ist deutlich wärmer als sonst.

LimaDas verrückt spielende Klima vor der Küste Perus hat dem südamerikanischen Land in einigen Regionen die höchsten Regenmengen in diesem Jahrhundert beschert. Wie die Behörden mitteilten, sei es in den nordperuanischen Regionen Piura und Tumbes Mitte der Woche zu den stärksten Niederschlägen seit mindestens 18 Jahren gekommen.

Dabei wurden Mengen von bis zu 192,5 Litern je Quadratmeter in wenigen Stunden geführt. Die Stadt Sullana wurde überschwemmt, aus einem Armenviertel wurden Bewohner mit Hubschraubern gerettet.

Nach Angaben der Behörden sind durch Unwetter, Erdrutsche und Überschwemmungen inzwischen 84 Menschen ums Leben gekommen. Zudem gebe es rund 25.000 zerstörte und unbewohnbare Häuser...

 
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