Unwetter
Menschen in Australien fliehen vor Hochwasser

Hochwasser hat in zwei Städten an der australischen Ostküste am Freitag Tausende Menschen zur Flucht aus ihren Häusern veranlasst. Hunderte Schulen wurden geschlossen.

HB SYDNEY. Die Region wurde schon seit Tagen von heftigen Unwettern heimgesucht. In Surfers Paradise im Staat Queensland wurde ein Mann von einem Stück Blech erschlagen, das von einer Sturmböe durch sein Bürofenster geschleudert wurde.

Die Regierung des Staates New South Wales erklärte die Region zum Katastrophengebiet. In der Stadt Lismore drohte ein Fluss über die Ufer zu treten, 5 000 Menschen wurden deshalb vorsorglich in Sicherheit gebracht. Die Behörden wollten auch die 9 000 Einwohner zählende Stadt Grafton evakuieren, die ebenfalls durch einen Fluss überschwemmt zu werden drohte.

Nach Angaben von Meteorologen fielen innerhalb von 39 Stunden fast 25 Zentimeter Regen. Damit ist nach neun Jahren Dürre an der australischen Ostküste plötzlich so viel Regen niedergegangen wie sonst in vier Monaten. Weitere Niederschläge und Sturm wurden im Lauf des Freitags erwartet.

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