Premium US-Juristin Anita Hill Vorbild der #MeToo-Bewegung

Die US-Juristin Anita Hill brachte schon vor 26 Jahren das Ausnutzen von Machtgefällen an die Öffentlichkeit. Nun soll sie als Leiterin einer Kommission gegen Belästigung am Arbeitsplatz das Image Hollywoods aufpolieren.
„Machtmissbrauch ist überall.“ Quelle: Bloomberg
Rechtsprofessorin Anita Hill

„Machtmissbrauch ist überall.“

(Foto: Bloomberg)

Anita Hill beschrieb die „belastendste Erfahrung” ihres Lebens 1991 vor Männern, die zuweilen peinlich berührt auf ihre Aktenmappen starrten. Über Pornos und Sexpraktiken habe ihr einstiger Vorgesetzter, der Topjurist Clarence Thomas, bei jeder Gelegenheit sprechen wollen. „Seine Äußerungen waren sehr lebhaft“, sagte die damals 35-Jährige im Justizausschuss des US-Senats. Blockte sie seine Avancen ab, dann übte er noch mehr Druck aus. Als Thomas in den Obersten Gerichtshof aufrücken sollte, machte Hill eine sonst dröge Formalie zum Medienspektakel.

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%