Vermittlung von Wohnungen
Stadt-Mitarbeiter soll Schmiergeld von Flüchtlingen kassiert haben

Geld gegen Wohnung: Ein Mitarbeiter der Stadt Bochum soll Flüchtlinge gegen Zahlung von Schmiergeld bevorzugt in Privatwohnungen vermittelt haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe, wurde aber von seinem Job freigestellt.

BochumEin Mitarbeiter der Stadt Bochum soll Flüchtlingen gegen Geld oder Sachleistungen Wohnungen vermittelt haben. Die Staatsanwaltschaft Bochum ermittelt wegen des Verdachts der Bestechlichkeit beziehungsweise Vorteilsannahme, wie Behördensprecherin Cornelia Kötter am Dienstag sagte. Die Ermittlungen seien nach einer Anzeige eingeleitet worden.

Das Verfahren richte sich derzeit gegen den Mitarbeiter und einen Unternehmer, der mit der Stadt bei der Unterbringung von Flüchtlingen zusammengearbeitet haben soll. Der städtische Bedienstete soll Geld oder Sachleistungen von den Flüchtlingen verlangt und erhalten haben. Im Gegenzug soll er ihnen eine Erlaubnis zur Anmietung einer Privatwohnung beschafft und Wohnungen vermittelt haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe, die Stadt stellte ihn vorerst von seinem Job frei.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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