Verurteilt
Kokain: Fendrich muss 37 500 Euro Strafe zahlen

Der österreichische Sänger und Entertainer Rainhard Fendrich (51) muss für seinen jahrelangen Kokainmissbrauch eine Geldstrafe von 37 500 Euro zahlen. Dazu verurteilte ihn am Donnerstag ein Schwurgericht in Wien. Fendrich hatte zuvor gestanden, das Rauschgift seit 15 Jahren regelmäßig genommen zu haben.

HB WIEN. Der Sänger gab zu, dass er auch Bekannte an dem Kokain-Missbrauch beteiligte. Dieses - in Österreich als „Weitergabe“ bezeichnete Delikt - wird mit bis zu sechs Monaten Gefängnis bestraft.

„Ich bin durch die Szene dazu gekommen“, sagte der 51-Jährige vor einem Schwurgericht in Wien. Fendrich betonte, nach dem Tod seiner kleinen Tochter 1989 habe er verstärkt zu dem Rauschgift gegriffen. Zuletzt habe er das Suchtgift „nicht so exzessiv (konsumiert), dass einem die Schädeldecke weg fliegt“: „Es war eher in kleinen Dosen, dass ich arbeiten konnte.“ Auf seiner letzten Tournee hätten ihn „schwere Depressionen, schwere Persönlichkeitsverrückungen“ geplagt. Er sei deshalb in psychiatrischer Behandlung.

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