Aus aller Welt
Viel Prominenz bei Eichingers Operndebüt

HB BERLIN. An der Berliner Staatsoper unter den Linden hat am Samstagabend Wagners «Parsifal» in der Regie von Bernd Eichinger Premiere gehabt. Am Dirigentenpult stand Daniel Barenboim. Es handelt sich um die erste Opernarbeit des Filmproduzenten («Der Untergang», «Der Name der Rose»).

Unter den Gästen waren der Bayreuther Festspielchef Wolfgang Wagner und der Regisseur Christoph Schlingensief, der mit seiner «Parsifal»-Inszenierung auf dem Grünen Hügel im vergangenen Jahr einen Skandal provoziert hatte.

Eingeladen waren auch die Schauspielerinnen Iris Berben, Katja Flint, Corinna Harfouch, Sunnyi Melles sowie der Regisseur Tom Tykwer.

Eichinger hat das «Bühnenweihfestspiel» als Rittermärchen interpretiert, das sich vor dem Hintergrund einer untergehenden Zivilisation abspielt. Bei seiner Inszenierung setzt er starke Lichteffekte und Filmprojektionen ein.

Die Sängerbesetzung war hochkarätig: René Pape gab Gurnemanz, während Hanno Müller-Brachmann als Amfortas), Burkhard Fritz als Parsifal und Michaela Schuster als Kundry zu erleben waren.

Mit dem «Parsifal» haben die Festtage an der Staatsoper begonnen. Unter anderem wird der Dirigent und Komponist Pierre Boulez, der am 26. März seinen 80. Geburtstag feiert, mit der Staatskapelle Berlin und dem Chicago Symphony Orchestra auftreten.

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