Vor dem 4. Wettbewerbstag
Wolfgang Hunger will bei Kieler Woche Rekord brechen

Der Arzt Wolfgang Hunger hat gute Chancen bei der 15. Kieler Woche als Gesamtsieger vom Platz zu gehen. Der Segler aus Strande verbuchte am Montag mit seinem Vorschoter Holger Jess in der 505er-Jolle im dritten Rennen einen Tagessieg, lag im vierten allerdings nur an sechster Stelle.

HB KIEL. Hunger möchte am vierten Wettfahrttag mit dem Rekordhalter Gerd Eiermann gleichziehen, der bereits 15 Kieler-Woche-Siege einfuhr und dieses Jahr nach einem Schienbeinbruch nur als Coach dabei ist.

Im Drachen segelt Volvo-Ocean-Race-Gewinner Michael Illbruck mit Philipp Barth und Marc Pickel (Kiel) nach drei Wettfahrten an sechster Position. Pickel saß früher im Starboot zusammen mit America's Cup- Teilnehmer Toni Kolb. „In den kleinen Booten ist es sehr anspruchsvoll zu segeln“, sagte Illbruck. „Wir gucken aber nicht auf die Resultate, wir sind hier um zu üben.“ Pickel pflichtete ihm bei: „Das Boot ist interessant zu segeln.“

Illbruck, der mit einem Engagement im America's Cup 2007 geliebäugelt hatte, hat die Konkurrenzveranstaltung um die Testserie vor Valencia gar nicht im Blick: „Ich schaue nicht nach Valencia. Hier geht es ums Segeln, und es macht so viel Spaß“, sagte der Unternehmer, der ein Engagement in späteren Jahren nicht ausschließt.

Prominentester Gast an der Förde war am Montag Boxer Wladimir Klitschko. Der ehemalige Schwergewichtsweltmeister machte auf der Einhand-Weltumsegler-Yacht „Hugo Boss“ des Briten Alex Thomson eine gute Figur.

Bei der KIELER Woche gehen rund 5000 Segler aus 50 Nationen in 2000 Booten und Yachten an den Start, am Mittwoch beginnt der Wettbewerb in den olympischen Klassen.

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