Vor Somalia
Mehrere Deutsche an Bord des gekaperten Frachters

An Bord des vor Ostafrika gekaperten deutschen Frachters sind auch mehrere Deutsche. Das bestätigte das Auswärtige Amt in Berlin. Das Schiff war am Samstagmorgen gekapert worden.

HB BERLIN. Aus "einsatztaktischen Gründen" wolle man aber keine näheren Angaben machen, sagte Sprecher Jens Plötner. Das Schiff sei am Samstagmorgen vor der Küste Ostafrikas gekapert worden. Das Auswärtige Amt habe einen Krisenstab eingerichtet. Ziel sei eine rasche Lösung des Falls. Man wolle Leib und Leben der Besatzung nicht gefährden.

Medienberichten zufolge sind 25 Besatzungsmitglieder an Bord des Frachters, darunter bis zu fünf Deutsche. Bei ihnen soll es sich um die Führungsmannschaft des Schiffs handeln, also Kapitän und Offiziere, wie "Spiegel Online" unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete. Die Hamburger Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Angriffs auf den Seeverkehr ein. Bei dem Frachter soll es sich um das Containerschiff "Hansa Stavanger" handeln, das für die Hamburger Reederei Leonhardt & Blumberg fährt.

Der Krisenstab in Berlin bemüht sich weiter, die Kaperung des Schiffs aufzuklären und den Frachter freizubekommen. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts wollte nähere Einzelheiten nicht bekanntgeben. Nach Angaben des Ostafrikanischen Seefahrer-Hilfsprogramms wurde der Frachter zwischen Kenia und den Seychellen gekapert.

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