Vorbild des Glaubens
Papst Benedikt würdigt Johannes Paul II.

Am 1. Mai soll der verstorbene Papst Johannes Paul der II. selig gesprochen werden. Sein Nachfolger lobte ihn in einer Ansprache im Petersdom als "leuchtendes Glaubensvorbild".
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Rom Papst Benedikt XVI. hat seinen Vorgänger Papst Johannes Paul II. in seiner Predigt zum Gründonnerstag als leuchtendes Glaubensvorbild bezeichnet. Der im Jahr 2005 verstorbene Johannes Paul II. soll am 1. Mai seliggesprochen werden. 

In seiner Ansprache im Petersdom zitierte der Papst Mahnworte seines Vorgängers, wonach die Menschen im Westen ihrer christlichen Traditionen müde geworden seien „und nicht länger etwas über den Glauben an Jesus Christus erfahren“ wollten. 

Weiter sagte Benedikt, dass „wir trotz all unserer Scham im Angesicht unserer Sünden“ nicht vergessen sollten, was für ein leuchtendes Vorbild des Glaubens wir in Menschen wie Johannes Paul hätten. 

Am späten Donnerstag wusch der Papst bei einer Zeremonie in der Bischofskirche in Rom die Füße von zwölf Priestern der örtlichen Diözese. Mit der symbolischen Geste sollte gemäß der biblischen Überlieferung an Jesu Fußwaschung seiner zwölf Jünger vor der Kreuzigung gedacht werden.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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