Waldbrände zerstören Fläche größer als das Saarland
Regen lässt Kalifornien hoffen

Eine erste leise Hoffnung, die verheerenden Waldbrände in Südkalifornien endlich unter Kontrolle zu bringen, haben die über 14 500 Feuerwehrleute der Witterung zu verdanken. Dank Regen und kühlerer Luft konnten einige der Feuerwehrmänner zum ersten Mal seit Tagen eine Ruhepause einlegen.

HB LOS ANGELES. Einige Brände konnten bis zu 30 Prozent eingedämmt werden, während anderswo die Flammen durch heftige Windböen weiter vorangetrieben wurden. „Dieses Feuer ist zu allem fähig,“ warnte Pete Dennen von der Feuerwehr in San Bernardino, wo in der vergangenen Nacht in der Nachbargemeinde Cedar Glen mindestens 350 Häuser abgebrannt waren. Nach Schilderungen von Augenzeugen sind ganze Straßenzüge in Schutt und Asche verwandelt.

Mit einem Ausmaß von 3 000 Quadratkilometern ist die verkohlte Fläche zwischen der mexikanischen Grenze und dem Nordrand von Los Angeles bereits größer als das Saarland. Mindestens 20 Menschen, darunter auch ein Feuerwehrmann, starben in den Flammen. Nach einem Flug über die Brandgebiete sprach der amtierende Gouverneur Gray Davis am Donnerstag von der teuersten Naturkatastrophe Kaliforniens. „Es wird die Teuerste, Schlimmste und die Langwierigste sein,“ meinte Davis.

Arnold Schwarzenegger, der sich in Washington für Bundeshilfe für die Opfer der Brandkatastrophe einsetzte, besuchte auf dem Rückweg am Donnerstag den schwer betroffenen Bezirk San Bernardino. Der noch nicht vereidigte künftige Gouverneur lobte die Feuerwehrleute für ihren Mut und ihre Stärke. Am Freitag wollen Davis und Schwarzenegger zusammen an der Eröffnung einer mobilen Notdienstzentrale für die Geschädigten teilnehmen.



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