Weihnachtsbäume werden teurer
Der Trend geht zum Zweitbaum

Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr nach Einschätzung der Holzindustrie um zehn bis zwölf Prozent teurer werden. Grund dafür seien eine steigende Nachfrage und zugleich eine geringere Ernte, teilte der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie am Montag mit.

HB DÜSSELDORF. Für einen Durchschnitts-Baum müssten die Verbraucher in diesem Jahr mindestens 22 Euro auf den Tisch legen, sagte der Hauptgeschäftsführer Dirk-Uwe Klaas. Der kalte Winter zu Jahresbeginn und der heiße Sommer hätten zu Ernteausfällen geführt. Die Nachfrage sei deshalb sogar höher als das Angebot, was sich in höheren Preisen niederschlage.

Insgesamt würden 2006 rund 28 Millionen Bäume verkauft, rund 300 000 mehr als im Vorjahr, erklärte der Verband. Dafür würden die Verbraucher etwa 616 Mill. Euro ausgeben im Vergleich zu 554 Mill. Euro im Jahr zuvor. Grund für die steigende Nachfrage sei die Zunahme der Ein-Personen-Haushalte und der Trend zum Zweitbaum - etwa für Balkon oder Terrasse.

70 Prozent der verkauften Bäume stammen den Angaben zufolge aus Deutschland, ein Großteil davon aus dem Sauerland. Am beliebtesten sei die Nordmanntanne, die rund zwei Drittel aller verkauften Bäume ausmache. Ihr folgten auf der Beliebtheitsskala die Blaufichte und die Nobilis-Tanne.

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