Wiederholungstäter
Gericht stoppt Führerscheintourismus

Das Verwaltungsgericht Koblenz hat dem so genanntem Führerscheintourismus einen Riegel vorgeschoben. Ein Autofahrer, der mehrfach auf Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss aufgefallen war, darf seine ungarische Fahrerlaubnis vorläufig nicht mehr benutzen. Vor deren Erwerb waren ihm seine deutsche und seine tschechische Fahrerlaubnis entzogen worden.

HB KOBLENZ. Die deutsche Fahrerlaubnis hatte der Mann nach Angaben des Gerichts verloren, weil er unter dem Einfluss von Alkohol, Aufputschmitteln und Haschisch am Lenkrad saß. Kurz darauf hatte er eine Fahrerlaubnis in Tschechien erlangt. Nach einer weiteren Fahrt unter Drogeneinfluss wurde ihm auch diese entzogen. Anschließend erwarb er einen ungarischen Führerschein.

Im Oktober 2006 hatte das Amtsgericht Simmern den Mann nach einem Verkehrsunfall wegen Fahrens ohne Führerschein, fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort bereits zu einer Geldstrafe verurteilt. Danach forderte der zuständige Landkreis den Mann zu einem medizinisch-psychologischen Gutachten auf, was dieser aber verweigerte. Daraufhin entzog ihm die...

 
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