Wirbelsturm „Harvey“
Flutopfer in Texas machen sich Zukunftssorgen

Der Regen in Houston hat aufgehört, aber die Angst bleibt. Keiner weiß, wie viele Tote die zurückgehenden Fluten freigeben. Viele nicht ausreichend versicherte Bürger stehen vor dem Nichts.
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HoustonIn den Überflutungsgebieten von Texas fürchten nach dem Tropensturm „Harvey“ Hunderttausende Menschen um ihre Existenz. Mehr als 80 Prozent der Betroffenen sind nach einer Erhebung der „Washington Post“ nicht gegen Flutschäden versichert. Die marktüblichen Versicherungstarife deckten nur Schäden durch Wind wie abgedeckte Dächer ab, nicht aber Verwüstungen durch Hochwasser. Versicherungsexperten schätzen die entstandenen Sachschäden inzwischen auf einen zweistelligen Milliardenbetrag.

Während der Regen in Houston aufhörte, prallte Sturm „Harvey“ am Mittwoch zum zweiten Mal auf Land - diesmal an der Grenze zwischen dem Osten von Texas und dem Westen des Bundesstaates Louisiana. Dort bereiteten sich Hunderttausende auf schwere Überflutungen vor. Der Bürgermeister der in der Zone gelegenen Stadt Port Arthur, Derrick Freeman, schrieb auf Facebook: „Die ganze Stadt ist unter Wasser.“

Neben vielen Verletzten wurden bis zum Mittwoch vier Tote offiziell bestätigt, darunter ein ertrunkener Polizist. Inoffizielle Schätzungen kamen zu weit höheren Opferzahlen. Die „New York Times“ schrieb am Mittwoch von 30 Toten, CNN von 19 Toten in Texas.

Der Nationale Wetterdienst der USA erwartet in Louisiana, wo bereits vor zwölf Jahren der Hurrikan „Katrina“ die Gegend um New Orleans schwer getroffen hatte, örtliche Rekord-Regenmengen von mehr als 60 Zentimetern, jedoch nicht die extremen Regenmengen wie in Texas.

In Texas waren binnen weniger Tage bis zu 125 Zentimeter Regen gefallen. Dies bedeutet einen Rekord für das Festland der USA. Mehr Regen war zuvor nur einmal auf Hawaii gefallen. Zahlreiche Flüsse, darunter der Colorado, traten über die Ufer, Stauseen ergossen ihre Fluten über die Dämme. Einige Dämme wurden zur Entlastung bewusst geöffnet, was zu weiteren Überschwemmungen führte.

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  • Gott ist wie Putin, ein starker Mann!

  • Dieser Sturm ist Gottes Strafe für Amerika. Möge der Herrgott sieben Jahre Frösche regnen lassen auf die Golfplätze dieses unheiligen Landes. Gott spuckt auf Trumps Land, voller Abscheu.

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