Zentrum im Mittelmeer
Starkes Erdbeben erschüttert Südgriechenland

Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstag den Süden Griechenlands erschüttert. Der Erdstoß war im gesamten Süden des Landes sowie auf der Mittelmeerinsel Kreta zu spüren.

HB ATHEN. Ein starkes Erdbeben hat am Donnerstag den Süden Griechenlands erschüttert. Das Zentrum lag nach Messungen des seismologischen Instituts von Athen südlich der kleinen Hafenstadt Methoni im Mittelmeer und hatte eine Stärke von 6,5.

Der Erdstoß war im gesamten Süden Griechenlands sowie auf der Mittelmeerinsel Kreta zu spüren. Viele Menschen seien in Panik auf die Straßen gerannt, berichteten örtliche Radiosender auf Kreta. Über Verletzte und Schäden gab es zunächst keine Angaben.

„Eine Flutwelle gab es nicht“, sagte der Direktor des seismologischen Instituts von Athen, Giorgos Stavrakakis. „Die Kollegen in den USA hatten das Beben mit mit einer Stärke von 7,1 bis 7,3 gemessen. Sie haben mittlerweile ihre Messungen korrigiert“, sagte Stavrakakis im griechischen Fernsehen. In den USA hatten Seismologen auch eine Tsunami-Warnung ausgegeben, die allerdings von keiner Region Griechenlands bestätigt wurde.

Südlich der Halbinsel Peloponnes verläuft ein tiefer Graben. Dort stoßen die afrikanische und die europäische Kontinentalplatte aufeinander. Dabei entstehen jährlich hunderte Erdbeben.

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