Zusammenstoß
Zwei Tote bei Zugunglück in Nordrhein-Westfalen

Ein Gülletransporter bleibt auf einem Bahnübergang stehen. Ein Regionalzug kann nicht mehr rechtzeitig bremsen. Es gibt Tote und Verletzte.
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IbbenbürenZwei Menschen sind am Samstag bei einem schweren Zugunglück im Münsterland ums Leben gekommen. Ein Regionalzug rammte in Ibbenbüren einen Gülletransporter, der auf einem Bahnübergang liegengeblieben war. Etwa 20 Fahrgäste der Bahn wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Insgesamt fuhren etwa 40 Menschen mit dem aus Osnabrück kommenden Zug der Westfalenbahn. Die Toten und Verletzten saßen alle in der Bahn.

Wie Jochen Laschke von der Polizei in Steinfurt berichtete, war der mit Gülle beladene Transporter kurz vor Mittag aus unbekannten Gründen auf dem beschrankten Bahnübergang stehen geblieben. Der Fahrer des Traktors habe noch vergeblich versucht, den Führer des herannahenden Zugs zu warnen. Die Bahn kam erst etwa 300 Meter nach dem Bahnübergang zum Halt. Das Unglück ereignete sich um 11.31 Uhr.

„Der Zug ist im vorderen Teil erheblich beschädigt“, sagte der Polizeisprecher. Ein Großaufgebot von Rettungskräften war am Samstag in dem ländlichen Vorort mit der Bergung sowie mit der Betreuung der Verletzten beschäftigt. Ein Leichenwagen stand in der Nähe des Unfallorts. Ein Gemeindezentrum wurde zur Betreuung der Verletzten in Anspruch genommen. Notfallbetreuer, Rettungskräfte, Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei waren vor Ort.

Die Insassen des Zuges würden alle noch betreut und von der Feuerwehr „als Verletzte“ eingestuft, sagte der Pressesprecher.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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