Premium 10 Jahre Julia Stoschek Collection Mit Spucke gegen die Kamera

Die Julia Stoschek Collection feiert ihr zehnjähriges Bestehen in Düsseldorf – mit einer herausfordernden Ausstellung ihrer Videosammlung. Der engagierte Kurator Ed Atkins löst seine Aufgabe fast gewalttätig.
Reynold Reynolds & Patrick Jolley: „BURN“ ein 16-mm-Film, transferiert auf Video (links),  Paul McCarthy „Spitting on Camera Lens“, ein Video von 1974 (rechts). Quelle: Stoschek Spitting
Installation aus der Julia Stoschek Collection

Reynold Reynolds & Patrick Jolley: „BURN“ ein 16-mm-Film, transferiert auf Video (links), Paul McCarthy „Spitting on Camera Lens“, ein Video von 1974 (rechts).

(Foto: Stoschek Spitting)

DüsseldorfEs ist 14 Jahre her, da stand Julia Stoschek auf der Düsseldorfer Schanzenstraße „vor einem Haufen Steine“. „Was sind schon Steine?“, fragte sie sich angesichts des maroden, aber denkmalgeschützten, frühmodernen Industriebaus, den sie sich als Domizil ihrer Videokunst-Sammlung auserkoren hatte. Als sie jedoch mit dem Nutzungskonzept bei der Denkmalbehörde vorsprach, reagierte der zuständige Mitarbeiter alles andere als begeistert: „Nee, junge Frau, also datt dat klar is, ne Videothek kommt in dieses Haus nicht rein.“

 
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