19. Jahrhundert
Provokation mit religiöser Malerei

Fritz von Uhdes religiöse Malerei ist massenhaft reproduziert worden. Mit seinem Namen verbinden aber nur Kunstkenner eine Vorstellung. Es gibt von ihm einige Spitzenwerke, aber auch viel Mittelmaß. Das spiegelt sich auch in seiner Bewertung auf dem Auktionsmarkt wider.

Zwickau.Fritz von Uhde (1848-1911) gehört wohl zu den bekanntesten Unbekannten der deutschen Kunst des 19. Jahrhunderts. Der in Sachsen geborene Maler hinterließ nämlich vor allem einige vielfach reproduzierte und kopierte religiöse Motive. Das bekannteste unter ihnen verwahrt das Museum der bildenden Künste in Leipzig. „Lasset die Kindlein zu mir kommen“ (1884) zeigt eine Christusdarstellung in einer einfachen Wohnstube des 19. Jahrhunderts vor einer großen Schar Kindern. Uhdes realistischer Malstil und seine sehr pointierte, bewusst an Rembrandt geschulte Lichtführung weisen den Maler als typischen Zeitgenossen der Epoche zwischen Realismus, Naturalismus und Impressionismus aus.

Arbeit als Schlachtenmaler

Uhdes 100. Todestag nehmen...

 
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