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Aberglaube bei Deutschen immer stärker verbreitet

Aberglaube ist in Deutschland einer Meinungsumfrage zufolge stärker verbreitet als noch in den 1970er Jahren. 42 Prozent der Bundesbürger halten beispielsweise das vierblättrige Kleeblatt für ein Glückssymbol.

dpa ALLENSBACH. Aberglaube ist in Deutschland einer Meinungsumfrage zufolge stärker verbreitet als noch in den 1970er Jahren. 42 Prozent der Bundesbürger halten beispielsweise das vierblättrige Kleeblatt für ein Glückssymbol.

1973 glaubten dies in Westdeutschland nur 26 Prozent. Diese Ergebnisse sind Teil einer Landzeitstudie des Instituts für Demoskopie in Allensbach am Bodensee, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Dabei unterscheiden sich die aktuellen Umfragewerte bei den Ostdeutschen in puncto Aberglaube nur geringfügig von denen der Westdeutschen.

Wie aus der Studie ferner hervorgeht, halten 40 Prozent aller Deutschen Sternschnuppen für bedeutsam. 1973 meinten dies nur 22 Prozent der Westdeutschen. 36 Prozent glauben, dass die Begegnung mit einem Schornsteinfeger Glück bringt (1973 in Westdeutschland: 23 Prozent). Die Zahl 13 fürchten 28 Prozent (1973: 17 Prozent).

Unter den guten und bösen Signalen aus der Welt des Aberglaubens steht außerdem die schwarze Katze ganz oben, die einem von links über den Weg läuft. Häufig genannt werden auch ein gefundenes Hufeisen, der Ruf des Kuckucks, die Spinne am Morgen sowie Schwalbennester am Haus. Für die aktuelle Studie befragte Allensbach 1 027 Bundesbürger ab 16 Jahren in der Zeit vom 25. Februar bis zum 5. März 2005.

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