Affenskulpturen aus dem Achenbach-Lager
Freibrief zum Gießen

PremiumMit den Affenskulpturen des 2007 verstorbenen Künstlers Jörg Immendorff wird viel Geld verdient. Wer mehr wissen will über die Guss- und Verbreitungsrechte, stößt auf eine Mauer des Schweigens.

KölnDer Affe, das neunte Tier im chinesischen Tierkreis, steht für Temperament und Zuchtlosigkeit. „Das passte“, erinnert sich Helge Achenbach vielsagend mit Blick auf seinen Freund, den Künstler Jörg Immendorff (1945—2007). Der hatte dem Kunstberater im Jahr 2001 Gipsentwürfe von 17 Affenfiguren gezeigt und von einem Ausstellungsvorhaben in Peking berichtet.

Wie den Memoiren des noch nicht rechtskräftig zur Gefängnisstrafe verurteilten Kunstberaters weiter zu entnehmen ist, soll die Chance, in China auszustellen, den Künstler so stark motiviert haben, dass er von da an ständig neue Motive entwarf. Und Achenbach kümmerte sich, eigenen Aussagen zufolge, um die Finanzierung. Denn Immendorffs Galerist Michael...

 
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