ARCOmadrid_2011
Neuausrichtung nach 30 Jahren

Die als ARCO bekannt wordene Messe für zeitgenössiche Kunst in Madrid soll dynamischer werden. Im Februar 2011 vertieft sie die bestehenden Verbindungen zu Lateinamerika und baut neue zu Galerien in Moskau auf. Der Neue an der Spitze heißt Carlos Urros Arancibia.
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PARIS. Die spanische Kunstmesse "ARCOmadrid" feiert im kommenden Februar ihr dreißigstes Jubiläum. Dem reifen Alter entsprechend gibt sich die auf Gegenwartskunst ausgerichtete Madrider Messe im neuen Kleid und mit einem neuen Gesicht. Der erprobte Spanier Carlos Urros Arancibia übernimmt die Leitung der "ARCOmadrid_2011", die vom 16. bis 20. Februar 2011 in den Messehallen der Feria de Madrid insgesamt 179 Galeristen vereint. Carlos Urros hat die Anzahl bewusst reduziert, um die Qualität zu verbessern. Das ist auch nötig, denn zuletzt hatte die ARCO keine gute Figur mehr gemacht: zu viele Galerien, tausende von herangekarrten Schülern, die sich für alles, aber nicht Kunst interessierten, und enttäuschende Extras wie den schwachen Indien-Überblick.

Schwerpunkt: Lateinamerika

Das zehnköpfige Organisationskomitee, das aus fünf spanischen, vier europäischen und einer brasilianischen Galeristin besteht, wählte 141 Kollegen aus, die ihr Galerie- Programm präsentieren. Weitere 38 Galerien werden von Kuratoren vorgestellt: da die "ARCOmadrid_2011" den Schwerpunkt auf Lateinamerika legt, reisen 15 Galeristen auf Vorschlag von drei auf Lateinamerika spezialisierten Kuratorinnen an. In der Sektion "Opening" haben 15 europäische Galerien, die seit weniger als acht Jahren existieren, die Möglichkeit, ihre Künstler zu zeigen.

Was tut sich in Moskau?

Ein weiterer Fokus liegt auf acht jungen russischen Galerien, die die Moskauer Kuratorin Daria Pyrkina vom Staatlichen Zentrum für zeitgenössische Kunst in den Städten Sankt Petersburg, Wladiwostok und Moskau aufspürte. Pyrkina stellt ausschließlich im Westen noch unbekannte Galeristen vor.

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