Auktionen bei Lempertz
Die Renaissance der Fotografie

PremiumHändler und Museen streiten bei Lempertz um die mit Licht und Schatten komponierten Edeldrucke von Heinrich Kühn. Die Raritäten der Jahrhundertwende haben Erfolg. Weniger hitzig wird um zeitgenössische Kunst gekämpft.

KölnWenn Heinrich Kühn (1866–1944) eines nicht mochte, dann waren es die bildscharfen Aufnahmen der konventionellen Fotografen. Unkünstlerisch fand er sie und viel zu detailreich. Das entsprach weder der selektiven, nur auf wenige Einzelheiten konzentrierten Wahrnehmung des Menschen noch seiner ästhetischen Vision vom Bild. Was Kühn stattdessen favorisierte, zeigte sich an dem bei Lempertz am 1. Dezember versteigerten Konvolut: eine Fotografie auf Augenhöhe mit der Malerei, Grafik und Skulptur; eine, bei der es darauf ankam, visuell kraftvolle Bilder aus hellen und dunklen Tonwerten zu komponieren und mit ihnen in herausfordernden Formaten die Wände zu erobern.

 
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