Ausstellungen
Einladung zum Narzissmus

Viel Skulpturales ist zu sehen auf den Frühjahrsausstellungen der Berliner Galerien. Eine italienische Künstlerin kokettiert mit der Ästhetik des Brutalen, eine Bildhauerin zeigt Ikonen der Automobilgeschichte.

BerlinMaterialien, die physische Kraft ausstrahlen, raumgreifende Dimensionen, maskuline Anmutung – alles das findet sich in den Skulpturen, Installationen, Papierarbeiten von Monica Bonvicini. Die in Berlin lebende Italienerin hat gerade ihre zweite Einzelausstellung in der Galerie Hetzler. Zwei monumentale Schriftskulpturen beherrschen den Raum. In „Built for Crime“ ist eine Leuchtschrift blinkender Glühbirnen in frei hängende Bruchglasscheiben eingeschraubt: ein fordernder wie abschreckender Slogan. Noch gewaltiger, um nicht zu sagen gewalttätiger, ist die Stahlschrift „Satisfy me“, die mit ihren spiegelglatten Stahllettern zu narzisstischer Selbstbespiegelung einlädt und das zugleich als Attitüde vorführt.

Alle Exponate leben von der Spannung, die eine Ästhetik des Brutalen...

 
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