Premium Ausstellungen zu Picasso Abergläubischer Kannibale

Museen in Frankreich und Spanien schmücken sich mit ambitionierten Ausstellungen über Pablo Picasso. Eine großartige Schau in Paris kreist um seine Liebe zur Stammeskunst. Eine Inspiration auch für Galeristen.
Eine Schau über die Kraft der Magie im Musée du quai Branly. Quelle: Musée du Quai Branly Jacques Chirac; VG Bild-Kunst, Bonn 2017
„Picasso primitif“

Eine Schau über die Kraft der Magie im Musée du quai Branly.

(Foto: Musée du Quai Branly Jacques Chirac; VG Bild-Kunst, Bonn 2017)

ParisPablo Picasso ist ein Kassenschlager, den seine Kinder und Enkel genüsslich ausschlachten. Derzeit setzen sich Picassos Erben dafür ein, den genialen Maler und Bildhauer in ein familienfreundliches Licht zu setzen. Picassos Enkel, Bernard Ruiz-Picasso, ist Co-Kurator der Ausstellung, die das Pariser Picasso-Museum seiner Großmutter Olga widmet (bis 3.9.). Denn 1917 lernte Picasso (1881–1973) die russische Tänzerin Olga Chochlowa (1891–1955) kennen, die er später heiratete. Zudem öffnet der sympathische Bernard Ruiz-Picasso bis zum 11.9. das Schloss Boisgeloup in der Normandie, das er von Olga und seinem Vater Paulo (1921–1975) erbte. Boisgeloup war eine entscheidende Etappe für den Bildhauer Picasso.

 

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