Berlin Biennale
Kunst räumt der Politik den Platz

Die 7. Berlin Biennale lässt die Kunst weitgehend außen vor. Sie dokumentiert die Unzufriedenheit der Bürger und der Occupy-Aktivisten.

BerlinEs weht ein kräftiger Anarcho-Hauch durch die Räume der Berliner KunstWerke. www.kw-berlin.de Die vom Bund mit 2,5 Millionen Euro geförderte 7. Berlin Biennale ist keine reine Kunstausstellung mehr, sondern ein Brennspiegel der Protestbewegungen, ein Forum für politisches Engagement in und außerhalb der Kunst. Sie wurde darum konsequenterweise von Artur Zmijewski zur „Biennale für zeitgenössische Politik“ umgetauft. So sicherte der polnische Kurator denn auch den im Hauptsaal platzierten Occupy-Aktivisten alle Freiheiten zu: „Wir akzeptieren das, weil sie unsere Lehrer sind.“

Zmijewskis jüngste Interviews lassen eine ausgesprochene Deutschland-Phobie erkennen. Als programmatischer Aktionskünstler studierte er mit Gehörlosen eine Bach-Kantate ein, ließ die...

 
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