Bestsellerautor Martin Suter: „Meine Romane sind keine Glückskekse“

Bestsellerautor Martin Suter
„Meine Romane sind keine Glückskekse“

PremiumDonald Trump ekelt ihn an, und ein Buch zur Finanzwelt sei automatisch kritisch, sagt Martin Suter. Ein Gespräch über den Unternehmer im Bestsellerautor – und seinen jüngsten Roman „Elefant“, der von einem kleinen Wunder in einer Welt, in der alles machbar scheint, handelt.

KölnMartin Suter ist eine der großen Figuren des Literaturbetriebs. Er schreibt zuverlässig wie ein Uhrwerk einen Bestseller nach dem anderen. Beim Treffen in einer Suite im Kölner „Hotel im Wasserturm“ steht er im Gegenlicht des Fensters. Seine Silhouette ist klein und schmal, seine Haltung leicht gebeugt, er bewegt sich langsam, fast vorsichtig.

Er spricht leise und bedächtig und mit einem Schweizer Zungenschlag; man muss genau hinhören, um ihn zu verstehen. Der 69-Jährige wirkt fast so zerbrechlich, wie die Menschen in seinen Romanen zerrissen erscheinen. Es sind Figuren wie die des Obdachlosen Schoch in seinem neuen Roman „Elefant“, die sich...

 
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