Buch über Medien-Mainstream
Konstruktives Misstrauen

PremiumJournalisten haben in Deutschland einen schlechten Ruf. Medienwissenschaftler Uwe Krüger übt in seinem Buch „Mainstream“ gerechte Kritik, ohne in den „Lügenpresse“-Chor einzustimmen. 170 Seiten, die es in sich haben

DüsseldorfHundertsiebzig Seiten, die es in sich haben: Scharfzeichnungsfilter inmitten einer wabernden Debatte. In der haben sich die Begriffe irgendwie verschwiemelt. Kriterien scheinen unauffindbar. Der politische Journalismus war eben noch mit sich selbst zufrieden. Er schien eingelullt in die Hängematte seiner Netzwerke und Stichwortgeber. Nun sieht er sich plötzlich ertappt, angegriffen und aufgeschreckt. Aufmerksame Zeitgenossen beklagen schon lange die Argumentationsarmut der politischen Klasse. Sie halten deren „Sprech“ in Blasen und vorgestanzten Gebrauchsmustern und das Multigetöse in den Talkshows für einen wichtigen Grund der Entfremdung zwischen Gewählten und Wählenden. Aus deren Sicht hat derjenige das letzte Wort, der über das größte Lungenvolumen...

 
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