Premium Buchtipp: „Der Schrei des Schweigens“ Das Martyrium von IK-7 – was ein russischer Aktivist in der Haft erlebte

Über Monate wurde der russische Aktivist Ildar Dadin in der Haft gefoltert. Ein neues Buch dokumentiert den Schrecken – und bringt Russlands Führung vor der Wahl in die Bredouille.
Aktivist Ildar Dadin nach seiner Freilassung 2017. Quelle: picture alliance/AP Photo
Geschlagen, misshandelt, bedroht

Aktivist Ildar Dadin nach seiner Freilassung 2017.

(Foto: picture alliance/AP Photo)

MoskauDer Mann, der so leidenschaftlich für seine Überzeugungen einsteht, spricht leise, fast unsicher. Ildar Dadin hat Mühe, gegen die Musik in dem Moskauer Restaurant anzureden. Manchmal stottert der 35-Jährige, wenn er seine Geschichte erzählt. „Das ist mir früher nie passiert“, betont er traurig.

Dadin ist auf den ersten Blick ein unscheinbarer Mann. Lange Zeit arbeitete er als Wachmann in Schelesnodoroschny. Bis heute lebt er in dem Moskauer Vorort, der für Dauerstau und seine schlechte Straßenverbindung nach Russlands Hauptstadt bekannt ist.

 
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