Corporate Cultural Responsibility
Tue Gutes und gehe damit auf Facebook

Mit Social Media erreichen Unternehmen die Jüngeren. Wie man Facebook und Co. richtig einsetzt, ist Thema des CCR-Symposiums, das der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI am 16. September veranstaltet.

DüsseldorfEs ist über 30 Jahre her, da galten Banken noch als Horte des Vertrauens und der Stabilität. Davon ist nach der Finanzkrise wenig übrig geblieben. In den Augen vieler Menschen erscheinen sie heute als unsolide, gierig und verantwortungslos. Ähnlich wie die Private-Equity-Fonds, die gefürchteten "Heuschrecken", oder die Energieunternehmen. Sie alle haben viel zu spät erkannt, dass die Gesellschaft die Welt nicht mehr so sieht wie sie selbst.
"Unternehmen haben die Erdung zu ihrem kulturellen und gesellschaftlichen Umfeld verloren." Mit dieser herausfordernden Kernthese führt Unternehmensberaterin Claudia Sterrer-Pichler am 16. September 2011 in das Corporate-Cultural-Responsiblity-Symposium ein. Veranstalter ist der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft e.V. im BDI, Berlin.

Am Abend zuvor verleiht der Kulturkreis gemeinsam mit der "Süddeutschen Zeitung" und dem Handelsblatt den 6. Deutschen Kulturförderpreis 2011. Diese bundesweit einmalige Auszeichnung erhalten kleine, mittlere und große Unternehmen für innovatives und nachhaltiges Kulturengagement.

"Wie vermarkte und kommuniziere ich kulturförderndes Engagement?" umreißt Stephan Muschick, Geschäftsführer der RWE Stiftung und Vorsitzender des Arbeitskreises, das Schwerpunkt-Thema der diesjährigen Tagung. "Ist dies eine Art Sponsoring wie anderes auch oder wohnt dem Engagement von Unternehmensseite ein besonderer Förderaspekt inne?"

Die Teilnehmer erwartet ein konzentriertes praxisnahes Programm, das am frühen Nachmittag noch einmal wiederholt wird. Vier Workshops stehen zur Auswahl, an erster Stelle nicht ohne Grund das Modethema der Social Media, in das Venetia Malim, Social Media Manager der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V., einführen wird. Niko Karcher-Jüngling, verantwortlich für die digitalen Kommunikationsplattformen der Hypo-Vereinsbank, führt seine Zuhörer an die Frage heran, was man als Unternehmen tun muss, um sein kulturelles Engagement mit Hilfe der sozialen Netzwerke zu kommunizieren.

Walter Graf von der Kanzlei Feigen Graf befasst sich mit den rechtlichen und steuerlichen Aspekten des Einladens ("Hospitality"). Dahinter verbirgt sich das brisante Thema der Vorteilsgewährung. Gehen unsere kulturfördernden Maßnahmen mit den Compliance-Richtlinien konform, müssen sich die Unternehmen fragen.

Rike Zoebelein, Leiterin der Abteilung Kunst bei der Bayer AG, fächert in ihrem Workshop die Möglichkeiten auf, wie man auch mit einer heterogen zusammengesetzten und über viele Jahrzehnte gewachsenen Unternehmenssammlung umgehen kann. Gefragt wird, welchen Nutzen und welche Wirkung eine Firmenkollektion hat. Gunther Schunk, Leiter von Kommunikation und Corporate Marketing beim Vogel Business Media Verlag in Würzburg, rollt das Thema der gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung (Corporate Social Responsibility) von seinen grundlegenden Fragestellungen her auf. Wie definiere ich meine Ziele? Was kommuniziere ich wie? Wo liegen die Fallstricke?

Abgerundet wird die Tagung durch eine Podiumsdiskussion über den CSR-Aktionsplan der Bundesregierung und die Rolle der Kultur darin. Verantwortliches unternehmerisches Handeln bedarf institutioneller Rahmenbedingungen und Spielregeln für die Wirtschaft. Dazu will die Politik mit ihrem Aktionsplan beitragen.

Corporate-Cultural-Responsibility-Symposium, am 16. September im Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin, von 9 bis 17 Uhr. Anmeldung bis 7. September online unter: www.ccr-symposium-anmeldung.de, www.kulturkreis.eu/ccr-symposium

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