Datenbanken von Museen
Kalifornische Versuchung

PremiumViele Museen wollen ihre Kunst digital verfügbar machen. Googles Art Project unterbreitet ihnen verführerische Angebote. Doch nicht jeder Direktor traut dem kommerziellen Unternehmen.

HamburgEine Erziehungseinrichtung, eine computerisierte Datenbank der Kulturgeschichte, ein Träger für Aktionen.“ So stellte sich der Happening-Künstler Allan Kaprow bereits 1967 das Museum der Zukunft vor. Doch inzwischen sind fast 50 Jahre vergangen, und Sammlungen, die ihre Bestände umfänglich digital zugänglich gemacht haben, sind noch immer selten.
Die Onlineplattform Google Art Project ist angetreten, das zu ändern. Sie hält nicht nur kostenlos Millionen von Kunstwerken digital bereit. Sie lässt den User nicht nur durch die Prunksäle von Versailles schweben. Sie fordert ihn auch auf, sich eigene Galerien zu erstellen. Ob Alter Meister aus der National Gallery in Washington, die allein...

 
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