Deutscher Kabarettpreis
Lachen als Trotzreaktion

Das Entsetzen über den „Charlie Hebdo“-Anschlag sitzt tief. Dennoch sind sich die Beteiligten des Deutschen Kabarett-Preises einig: Die Waffe des Satirikers ist neben dem Stift das Wort. Dieter Nuhr übt indes Kritik.

Nürnberg/Düsseldorf„Satire ist doch, wenn die Mörder von Journalisten in einer Druckerei enden.“ Der Satz von Simone Solga sitzt. Und die Preisträgerin des Deutschen Kabarett-Preises setzt gleich noch einen drauf. „Was müsste das für ein mieser Prophet sein, wenn er solche Würstchen braucht, um den Islam zu rächen?“

Selbstverständlich sind die Terroranschläge auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ und auf einen jüdischen Supermarkt in Paris ein Thema am Samstagabend, als in Nürnberg der Deutsche Kabarett-Preis 2014 verliehen wird. Der Tenor lautet kurz gefasst: Jetzt erst recht.

Vorjahrespreisträger Andreas Thiel, der durch das Programm führt, greift zum Spott, als er sich...

 
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